Device Management

Die Device Management-Anwendung bietet Funktionalitäten zur Verwaltung und Überwachung von Geräten und ermöglicht es, per Fernzugriff Geräte zu steuern und Fehler zu beheben.

Übersicht

Die folgenden Abschnitte beschreiben detailliert alle Funktionalitäten der Device Management-Anwendung. Zur besseren Orientierung folgt eine Übersicht über den Inhalt dieses Dokuments.

Abschnitt Inhalt
Verbinden von Geräten Wie Sie eines oder mehrere Geräte manuell registrieren und wie Sie viele Geräte gleichzeitig registrieren, um diese mit Ihrem Konto zu verbinden.
Anzeigen von Geräten Beschreibt, was in der Geräteliste angezeigt wird und wie Geräte durch Suchen nach Geräten oder Filtern von Geräten sortiert werden können.
Gruppieren von Geräten Wie und warum Geräte in Top-Level-Gruppen, untergeordneten Gruppen und dynamischen Gruppe angeordnet werden.
Gerätedetails Beschreibt detailliert die verschiedenen Informationen, die für verschiedene Gerätetypen bereitgestellt werden.
Überwachen und Steuern von Geräten Wie man die Verbindungsqualität und den Service-Status von Geräten überwacht, wie man mit Alarmen von Geräten arbeitet, wie man Geräte fernsteuert und Fehler behebt.
Verwalten von Gerätetypen Wie man Daten von verschiedenen Gerätetypen mit Hilfe von Geräteprotokollen verarbeitet.
Verwalten von Gerätedaten Wie man Firmware und Software für Geräte abruft und verwaltet.
Konfigurations-Repository Wie man Konfigurationsdaten von einem Gerät abruft und sie als Konfigurationssnapshots in einem Konfigurations-Repository speichert und verwaltet.
SmartREST-Templates Wie man SmartREST-Templates verwendet, eine Sammlung von Anfrage- und Antwort-Templates, die zum Konvertieren von CSV-Daten und Cumulocity IoT Rest API-Aufrufen verwendet werden.
Arbeiten mit Simulatoren Wie man Geräte mit der Simulatorfunktion abbildet, um die Funktionalität von verbundenen Hardware-Geräten zu simulieren.

Verbinden von Geräten

Auf der Seite Geräteregistrierung werden alle Geräte, die sich aktuell im Registrierungsprozess befinden, entweder als Liste oder als Raster angezeigt.

Device registration page

Die folgenden Informationen werden für jedes Gerät angezeigt:

  • Bei der Registrierung angegebener Gerätename
  • Status des Geräts (siehe unten)
  • Erstellungsdatum
  • Mandant, von dem aus das Gerät registriert wurde

Die Geräte können einen der folgenden Status haben:

  • Wartet auf Verbindung - Das Gerät wurde registriert, aber kein Gerät mit der angegebenen ID hat versucht, eine Verbindung herzustellen.
  • Bitte akzeptieren - Es liegt eine Kommunikation von einem Gerät mit der angegebenen ID vor, doch der Benutzer, der die Registrierung vornimmt, muss noch explizit zustimmen, damit die Zugangsdaten an das Gerät gesendet werden.
  • Akzeptiert - Der Benutzer hat erlaubt, dass die Zugangsdaten an das Gerät gesendet werden.

Geräte können auf verschiedene Weise mit Ihrem Cumulocity IoT-Konto verbunden werden.

So registrieren Sie Geräte

Um Geräte zu registrieren, können Sie eine der folgenden Optionen wählen:

Sofern Sie die erforderlichen Anwendungen abonniert haben, wird Ihnen eine dritte Option angezeigt: Benutzerdefinierte Geräteregistrierung - zum Registrieren von Geräten spezifischer Typen, z. B. LoRa oder Sigfox, siehe die Dokumentation zu diesen Services unter Optionale Services.

Register devices

So verbinden Sie ein Gerät manuell

Info: Je nach Gerätetyp sind möglicherweise nicht alle beschriebenen Schritte relevant.

  1. Klicken Sie Geräteregistrierung im Menü Geräte des Navigators und klicken Sie dann Gerät registrieren.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog Geräte registrieren die Option Manuelle Geräteregistrierung.

    General device registration

  3. Geben Sie im Feld Geräte-ID die eindeutige ID des Geräts ein. Diese finden Sie in der Gerätedokumentation. Bei mobilen Geräten handelt es sich dabei meistens um die IMEI (International Mobile Equipment Identity), die häufig auf der Rückseite des Geräts zu finden ist.

  4. Wählen Sie optional eine Gruppe aus, der Sie das Gerät nach der Registrierung zuweisen möchten, siehe auch Gruppieren von Geräten.

  5. Klicken Sie Weiteres Gerät hinzufügen, um ein weiteres Gerät zu registrieren. Geben Sie auch hier die Geräte-ID ein und weisen Sie optional das Gerät einer Gruppe zu. Auf diese Weise können Sie mehrere Geräte in einem Schritt registrieren.

  6. Klicken Sie Weiter, um Ihr(e) Gerät(e) zu registrieren.

Info: In einem Enterprise Tenant kann der Management-Mandant auch direkt einen Mandanten auswählen, dem das Gerät von hier aus hinzugefügt werden soll. Bitte beachten Sie: Da der Management-Mandant keinen Zugriff auf die Stammdaten des Untermandanten hat, können Sie Geräte entweder für einen Mandanten ODER für eine Gruppe registrieren, nicht jedoch für beides.

General device registration

Nach erfolgreicher Registrierung werden die Geräte auf der Seite Geräteregistrierung mit dem Status “Warten auf Verbindung” angezeigt.

Schalten Sie das Gerät bzw. die Geräte ein und warten Sie, bis die Verbindung hergestellt wird. Wenn ein Gerät verbunden ist, wechselt der Status auf “Bitte akzeptieren”. Klicken Sie Akzeptieren, um die Verbindung zu bestätigen. Der Status des Geräts wechselt auf “Akzeptiert”.

Info: Im Falle von Problemen lesen Sie die Dokumentation zu Ihrem Gerätetyp im Cumulocity IoT Device Partner Portal oder schlagen Sie im Handbuch zu Ihrem Gerät nach.

So führen Sie eine Bulk-Registrierung von Geräten durch

Um eine größere Anzahl von Geräten zu registrieren, bietet Cumulocity IoT die Möglichkeit der Bulk-Registrierung, d. h. einer Registrierung mehrerer Geräte durch Hochladen einer CSV-Datei.

  1. Klicken Sie Geräteregistrierung im Menü Geräte des Navigators und klicken Sie dann Gerät registrieren.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog Geräte registrieren die Option Bulk-Geräteregistrierung.

    Bulk registration

  3. Klicken Sie Datei zum Hochladen auswählen und wählen Sie die hochzuladende CSV-Datei aus, indem Sie auf Ihrem Computer zu der Datei navigieren.


Je nach Format der hochgeladenen CSV-Datei wird einer der folgenden Registrierungstypen verarbeitet.

Info: Durch Mehrfachregistrierung wird eine elementare Darstellung des Geräts erstellt. Danach muss das Gerät sie auf eine volle Darstellung mit eigenem Status aktualisieren.

Einfache Registrierung

Die CSV-Datei enthält zwei Spalten: ID;PATH, wobei ID die Gerätebezeichnung, z. B. die Seriennummer, und PATH eine durch Schrägstriche getrennte Liste von Gruppennamen (Pfad zu der Gruppe, der das Gerät nach der Registrierung zugewiesen werden soll) ist.

		ID;PATH
		Device1;Group A
		Device2;Group A/Group B			

Nachdem die Datei hochgeladen wurde, werden alle erforderlichen neuen Gruppen erstellt und neue Registrierungen mit dem Status “Wartet auf Verbindung” angelegt und der normale Registrierungsprozess muss fortgesetzt werden (siehe oben).

Vollständige Registrierung

Die CSV-Dateien müssen mindestens die IDs als Gerätebezeichnung und die Zugangsdaten der Geräte enthalten.

Neben diesen Spalten kann die Datei auch andere Spalten wie ICCID, NAME oder TYPE enthalten, wie in diesem Beispiel gezeigt.

		ID;Credentials;PATH;ICCID;NAME;TYPE
		006064ce800a;LF2PWJoLG1Fz;Sample_Düsseldorf;+491555555;Sample_Device1;c8y_Device
		006064ce8077;OowoGKAbiNJs;Sample_Düsseldorf;+491555555;Sample_Device2;c8y_Device		

Um die Geräte zu verbinden, werden diese mit den relevanten Informationen vorregistriert. Genauer gesagt wird jedes Gerät folgendermaßen konfiguriert:

Nachdem die Daten importiert wurden, erhalten Sie eine Rückmeldung zur Anzahl der Geräte, die vorregistriert wurden, sowie zu gegebenenfalls aufgetretenen Fehlern.

Für beide Bulk-Registrierungstypen (einfach/vollständig) stellen wir praktische CSV-Vorlagendateien bereit, die Sie herunterladen können, um die Struktur anzuzeigen oder zu kopieren.

So importieren Sie CSV-Daten in Microsoft Excel
  1. Wechseln Sie in Microsoft Excel zur Registerkarte Daten.
  2. Wählen Sie in der Registerkarte Daten in der oberen Menüleiste die Option Aus Text.
  3. Wählen Sie die zu importierende CSV-Datei aus, indem Sie zu ihr navigieren (in diesem Fall zu der Vorlagendatei, die Sie von der Cumulocity IoT-Plattform heruntergeladen haben).
  4. Behalten Sie in Schritt 1 des Textimport-Assistenten die Standardeinstellungen bei und klicken Sie Weiter.
  5. Wählen Sie in Schritt 2 des Textimport-Assistenten die Option Semikolon und klicken Sie Fertig stellen.

Weitere Informationen zum Dateiformat und akzeptierten CSV-Varianten finden Sie auch unter Bulk device credentials im Reference Guide.

Info: Wenn Sie mit dem Enterprise Tenant arbeiten, können Sie auch Geräte über mehrere Mandanten registrieren, indem Sie eine Spalte Mandant hinzufügen und die CSV-Datei vom Management-Mandanten aus importieren.

Anzeigen von Geräten

Klicken Sie Alle Geräte im Menü Geräte des Navigators, um alle mit Ihrem Konto verbundenen Geräte anzuzeigen.

Eine detaillierte Geräteliste wird angezeigt.

Device list

Geräteinformationen

Die Liste enthält eine Zeile für jedes Gerät mit den folgenden Informationen, dargestellt in Spalten:

Spalte Beschreibung
Status Symbol für den Verbindungsstatus. Weitere Informationen finden Sie unter Verbindungsüberwachung.
Name Eindeutiger Name für das Gerät.
Modell Modelltyp des Geräts. Wird nicht immer angezeigt; abhängig von der Browser-Breite.
Seriennummer Seriennummer des Geräts. Wird nicht immer angezeigt; abhängig von der Browser-Breite.
Gruppe Gruppe, der das Gerät gegebenenfalls zugeordnet ist.
Registrierungsdatum Datum, an dem das Gerät in Ihrem Konto registriert wurde.
System ID System-ID des Geräts.
IMEI IMEI des Geräts.
Alarme Der Alarmstatus des Geräts. Zeigt Anzahl und Typ der zur Zeit für dieses Gerät aktiven Alarme an. Weitere Informationen zu Alarmen finden Sie unter Verwenden von Alarmen.
Die Geräteliste zeigt bis zu 100 Einträge an. Wenn die Geräteliste mehr als 100 Geräte enthält, klicken Sie Mehr laden am Ende der Liste, um weitere Einträge anzuzeigen.

Konfigurieren von Spalten

Die Spalten der Geräteliste können nach Bedarf angepasst werden.

So blenden Sie Spalten ein/aus

  1. Klicken Sie Spalten konfigurieren in der oberen Menüleiste.
  2. Aktivieren/deaktivieren Sie im darauf folgenden Dialog die Checkboxen für die gewünschten/unerwünschten Spalten.
    Configure columns
  3. Klicken Sie Speichern.

Die Geräteliste wird entsprechend angepasst und zeigt nur die gewählten Spalten.

So fügen Sie benutzerdefinierte Spalten hinzu

Darüber hinaus können Sie benutzerdefinierte Spalten hinzufügen, in denen zusätzliche Geräteattribute angezeigt werden.

  1. Klicken Sie im Dialog Spalten konfigurieren auf Eigene Spalte hinzufügen.
    Configure columns
  2. Geben Sie im Feld Kopfzeile eine Kopfzeile für die neue benutzerdefinierte Spalte ein.
  3. Geben Sie im Feld Fragmentpfad das anzuzeigende Attribut des Geräts ein. Verschachtelte Attribute sind zulässig. Für verschachtelte Attribute können jedoch nur Cumulocity IoT-Standardfragmente wie c8y_Mobile.mcc ausgewählt werden.
  4. Wählen Sie einen Filtermodus für die neue Spalte aus.
    Wenn Sie Fragment entspricht Wert wählen, wird nur dann ein Wert angezeigt, wenn er den Kriterien entspricht, die Sie in einem weiteren Dialog festgelegt haben.
    Specify values
    Im Fall von Fragment existiert wird nach vorhandenen Fragmenten gefiltert, also danach, ob das Attribut vorhanden ist oder nicht.
  5. Klicken Sie Hinzufügen.

Die neue Spalte wird hinzugefügt und in der Geräteliste angezeigt.

Info: Während Standardspalten lediglich nach Bedarf ein- oder ausgeblendet werden können, lassen sich benutzerdefinierte Spalten auch dauerhaft löschen.

So löschen Sie ein Gerät aus der Liste

  1. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Zeile des zu löschenden Geräts.
  2. Klicken Sie auf das Löschen-Symbol rechts neben der Zeile.

Das Objekt wird dauerhaft aus der Plattform gelöscht.

Wichtig: Wenn Sie ein Gerät löschen, wird dieses aus der Cumulocity IoT-Datenbank gelöscht, einschließlich aller erzeugter Daten. Alternativ können Sie alle nicht mehr benötigten Geräte in einer Gruppe zusammenfassen (siehe Gruppieren von Geräten). So stellen Sie sicher, dass alle Berichte korrekt erhalten bleiben. Damit für stillgelegten Geräte keine Alarme mehr ausgelöst werden, deaktivieren Sie die Verbindungsüberwachung für das entsprechende Gerät. Löschen Sie ein Gerät, werden dadurch nicht die Daten der Kindgeräte gelöscht.

So suchen Sie nach Geräten

Cumulocity IoT umfasst eine Volltextsuche nach Geräten.

Klicken Sie auf das Lupensymbol rechts oben und geben Sie einen Suchbegriff in das Textfeld ein. Cumulocity IoT gibt alle Geräte zurück, die diesen Begriff in einem Attribut enthalten (Name, Modell, Fragmente …).

Unser Beispiel zeigt eine Suche nach “Ublox C027”.

Info: Im Gegensatz zur Filterfunktion, ist die Verwendung von Platzhaltern in einer Suche nicht möglich.

Weitere Informationen zur Suchfunktionalität finden Sie unter Erste Schritte > Eigenschaften und Funktionen der Benutzeroberfläche.

Search for devices

So filtern Sie Geräte

Die Geräteliste bietet eine Filterfunktion, um Geräte in der Liste nach bestimmten Kriterien zu Filtern.

Die Filterfunktion steht für jede Spalte zur Verfügung. Klicken Sie auf das Filtersymbol neben dem Namen der Spalte, nach der Sie filtern möchten.

Device filtering

Legen Sie im Dialog Filteroptionen Ihre Filteroptionen fest.

Die meisten Spalten enthalten Text. Hier können Sie filtern, indem Sie wie im Suchfeld einen beliebigen Text in das Textfeld eingeben. Klicken Sie + Oder, um ein weiteres Textfeld hinzuzufügen, falls Sie nach mehr als einem Begriff filtern möchten.

Abgesehen vom Filtern nach Text gibt es folgende weitere Optionen:

Klicken Sie im Dialog Filteroptionen die Option Aufsteigend oder Absteigend, wenn Sie die Geräte in einer bestimmten Reihenfolge sortieren möchten. Klicken Sie Anwenden, um die Filterbedingungen anzuwenden.

Die Geräteliste zeigt nun nur noch die Geräte an, auf die die Filterbedingungen zutreffen.

Klicken Sie Filter zurücksetzen links in der oberen Menüleiste, wenn Sie alle Filter zurücksetzen und wieder alle Geräte anzeigen möchten.

Info: Wenn Sie die Liste anhand eines Textfelds, z.B. Gerätename, in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge sortieren lassen, beachten Sie, dass die daraus resultierende alphabetische Sortierung auf ASCII/UTF basiert: A < B < … < Z < … < a < b … < z. Namen, die mit Kleinbuchstaben beginnen, werden unter allen Namen mit Großbuchstaben aufgelistet bzw. umgekehrt.

Gruppieren von Geräten

Sie können Geräte beliebig nach Ihren Bedürfnissen gruppieren. Ein Gerät kann sich in mehreren Gruppen befinden und Gruppen selbst können wiederum Teil von mehreren anderen Gruppen sein.

Cumulocity IoT unterscheidet zwischen Top-Level-Gruppen und untergeordneten Gruppen:

Top-Level-Gruppen werden im Menü Gruppen des Navigators auf oberster Ebene angezeigt.
Untergeordnete Gruppen dienen zur weiteren Unterteilung von Top-Level-Gruppen.

Anzeigen von Gruppen

Um eine Liste aller Gruppen in Ihrem Konto anzuzeigen, klicken Sie Gruppen im Navigator.

Groups list

Für jede Gruppe wird der Name und die Anzahl der Kinder angezeigt.

Klicken Sie auf eine Gruppe, um Details dieser Gruppe anzuzeigen.

Group info

Registerkarte Info

In der Registerkarte Info werden folgende Informationen angezeigt:

Karte Beschreibung
Anmerkungen Enthält optionale Anmerkungen, die über aktuelle Aktivitäten informieren. Anmerkungen können normalerweise nur vom Administrator bearbeitet werden. Um eine Anmerkung hinzuzufügen oder zu bearbeiten, klicken Sie Bearbeiten, geben Sie eine neue Anmerkung oder Änderungen im Textfeld ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben, indem Sie auf das grüne Häkchen rechts vom Textfeld klicken.
Gruppendaten Editierbare Informationen zur Gruppe (Name, Beschreibung).
Aktive kritische Alarme Aktive kritische Alarme für die Geräte in der Gruppe.

Kind-Assets

In der Registerkarte Kind-Assets werden alle Geräte angezeigt, die der Gruppe zugewiesen wurden. Für jedes Kind-Asset wird der Name und im Fall einer Gruppe die Anzahl der Kinder angezeigt.

Sub-assets

Siehe auch So fügen Sie eine Gruppe hinzu und So weisen Sie einer Gruppe ein Gerät zu.

Stapelkommandos

In der Registerkarte Stapelkommandos können Stapelkommandos, die für die Gruppe erstellt wurden, verwaltet werden. Mit Stapelkommandos können Sie ein Kommando in einem Schritt für jedes Gerät in einer Gruppe ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Stapelkommandos in “Überwachen und Steuern von Geräten”.

Info: Stapelkommandos werden nach Datum geordnet, wobei das letzte Kommando an erster Stelle erscheint.

So erstellen Sie eine neue Gruppe

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Plus rechts in der oberen Leiste und anschließend auf Gruppe hinzufügen.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen eindeutigen Namen für die Gruppe an.
  3. Geben Sie im Suchfeld die Suchkriterien für die Geräte ein, die Sie zur Gruppe hinzufügen möchten (z. B. “ublox”). Eine Liste mit passenden Geräten wird angezeigt.
  4. Wählen Sie die Geräte aus, die Sie hinzufügen möchten.
  5. Klicken Sie Gruppe mit # Gerät(en) erstellen, um die neue Gruppe zu erstellen.

Die neue Gruppe wird der Gruppenliste hinzugefügt.

Info: Eine Gruppe kann mit “0” Geräten erstellt werden.

Auf der Seite Gruppen können Sie auch eine neue Gruppe erstellen, in dem Sie in der oberen Menüleiste auf Gruppe hinzufügen klicken. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Namen für die Gruppe an und klicken Sie Gruppe hinzufügen.

Add empty group

So bearbeiten Sie eine Gruppe

  1. Wählen Sie im Navigator eine Gruppe aus.
  2. Klicken Sie Bearbeiten in der Registerkarte Info. Sie können den Namen der Gruppe bearbeiten sowie Benutzerberechtigungen für die Gruppe zuweisen. Weitere Informationen zu den Berechtigungen finden Sie unter Verwalten von Berechtigungen im Abschnitt “Administration”.

So löschen Sie eine Gruppe

Klicken Sie bei einem Geräteeintrag auf das Menüsymbol und anschließend auf Löschen.

Verwalten von Geräten in Gruppen

So weisen Sie einer Gruppe Geräte zu

Geräte können Gruppen auf mehrere Arten zugewiesen werden.

Aus der Gruppenperspektive

Durch Ziehen und Ablegen können Sie im Navigator auf schnelle Weise Geräte zu Gruppen zuweisen, siehe Umsortieren von Gruppen und Geräten.

Darüber hinaus können Sie Geräte auch durch folgende Schritte zuweisen:

  1. Wählen Sie im Navigator eine Gruppe aus dem Menü Gruppen und wechseln Sie zur Registerkarte Kind-Assets.
  2. Klicken Sie Geräte zuweisen rechts in der oberen Menüleiste. Im darauf folgenden Dialog können Sie Suchkriterien für die Geräte eingeben, die Sie zu der Gruppe hinzufügen möchten (z. B. “ublox”). Eine Liste mit passenden Geräten wird angezeigt.
  3. Wählen Sie die Geräte aus, die Sie hinzufügen möchten.
  4. Klicken Sie Gruppe mit # Gerät(en) erstellen, um die Geräte der Gruppe zuzuweisen.

Die Geräte werden der ausgewählten Gruppe zugewiesen.

Assign devices

Aus der Geräteperspektive

  1. Wählen Sie ein Gerät aus der Geräteliste und öffnen Sie es.
  2. Scrollen Sie in der Registerkarte Info zur Karte Gruppenzuweisung. Wählen Sie im Auswahlfeld die Gruppe aus, der Sie das Gerät zuweisen möchten. Sie können hier auch direkt einen Gruppennamen eingeben oder nur Teile eines Namens eingeben, um die Liste danach zu filtern und nur die passenden Gruppennamen anzuzeigen.
  3. Klicken Sie Zuweisen.

Das Geräte wird der ausgewählten Gruppe zugewiesen.

Wenn Sie nach einer Gruppe anhand eines Namens suchen, der noch nicht existiert, wird die Schaltfläche Neu angezeigt, so dass Sie von hier aus eine neue Gruppe mit diesem Namen erstellen und ihr das Gerät zuweisen können.

Info: Zum Erstellen einer neuen Gruppe muss der Benutzer über folgende Berechtigungen verfügen: ROLE_INVENTORY_CREATE und ROLE_INVENTORY_ADMIN.

new group

So heben Sie die Zuweisung eines Geräts auf

Klicken Sie bei einem Geräteeintrag auf das Menüsymbol und anschließend auf Zuweisung aufheben.

So löschen Sie ein Gerät

Klicken Sie bei einem Geräteeintrag auf das Menüsymbol und anschließend auf Löschen.

Das Gerät wird dauerhaft gelöscht.

So zeigen Sie die Gerätedetails an

Klicken Sie bei einem Geräteeintrag auf das Menüsymbol und anschließend auf Device Management.

Die Gerätedetails für das jeweilige Gerät, die unter Alle Geräte in der Anwendung Device Management gespeichert sind, werden geöffnet.

Umsortieren von Gruppen und Geräten

Durch Ziehen und Ablegen können Sie Gruppen, Untergruppen und Geräte auf einfache Weise neu strukturieren.

So verschieben Sie eine Gruppe

  1. Wählen Sie im Navigator eine Gruppe aus, die Sie zu einer andere Gruppe verschieben möchten.
  2. Ziehen Sie sie zur gewünschten Gruppe und legen Sie sie dort ab.
  3. Bestätigen Sie das Kommando im darauf folgenden Dialog.

So können Sie ein Gerät verschieben oder hinzufügen

  1. Wählen Sie im Navigator die Gruppe oder das Gerät aus, die/das Sie zu einer anderen Gruppe verschieben oder dieser hinzufügen möchten.
  2. Ziehen Sie sie zur gewünschten Gruppe und legen Sie sie dort ab.
  3. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog, ob das Gerät verschoben oder hinzugefügt werden soll.

Verwenden von dynamischen Gruppen

Dynamische Gruppen werden basierend auf Filterkriterien erstellt. Dieser Gruppentyp kann beispielsweise eingesetzt werden, um Bulk-Upgrades von Geräten eines bestimmten Typs auf eine neue Software- oder Firmware-Version durchzuführen.

Smart groups filter

Beachten Sie, dass dynamische Gruppen nur in der Device Management-Anwendung verfügbar und in der Cockpit-Anwendung nicht sichtbar sind.

Dynamische Gruppen werden in der Geräteliste erstellt.

So erstellen Sie eine dynamische Gruppe

  1. Klicken Sie Alle Geräte im Navigator, um die Geräteliste anzuzeigen.
  2. Filtern Sie die Geräte in der Liste nach den gewünschten Kriterien. Nähere Information zum Filtern finden Sie unter Filtern von Geräten.
  3. Klicken Sie Dynamische Gruppe erstellen rechts in der oberen Menüleiste.
  4. Geben Sie einen Namen für die Gruppe ein und klicken Sie Erstellen.

Create smart groups

Die neue Gruppe erscheint als Top-Level-Gruppe im Menü Gruppe im Navigator. Dynamische Gruppen werden durch ein kleines Zahnrad im Ordnersymbol gekennzeichnet.

Smart groups icon

In der Registerkarte Kind-Assets können Sie Ihre Auswahl anpassen und die Filtereinstellungen ändern.

So löschen Sie eine dynamische Gruppe

Um eine dynamische Gruppe zu löschen, klicken Sie auf das Menüsymbol und anschließend auf Löschen.

Delete smart groups

Wichtig: Das Löschen einer dynamischen Gruppe ist irreversibel.

Gerätedetails

Zu jedem Gerät werden im Device Management detaillierte Informationen angezeigt. Welche Informationen jeweils angezeigt werden, ist abhängig vom Gerätetypen, der Gerätenutzung und der Konfiguration der Plattform.

Klicken Sie auf ein Gerät in der Geräteliste, um die Gerätedetails anzuzeigen.

Device info

Die Gerätedetails sind in verschiedene Registerkarten aufgeteilt. Die Anzahl der Registerkarten ist dynamisch und abhängig von den jeweils verfügbaren Informationen, d.h. Registerkarten werden nur angezeigt, wenn entsprechende Informationen für das jeweilige Gerät vorhanden sind.

Eingangs wird die Registerkarte Info angezeigt, die allgemeine Informationen zu einem Gerät enthält und bei allen Geräte vorhanden ist.

Jedes Gerät enthält mindestens die folgenden Registerkarten: Info, Alarme, Steuerung, Ereignisse, Serviceüberwachung, Identifikator (siehe auch die folgende Liste der Registerkarten).

Die folgenden Registerkarten sind die am häufigsten vorhandenen und werden in den folgenden Abschnitten detailliert beschrieben:

Registerkarte Beschreibung
Info Enthält allgemeine Informationen zum Gerät. Für jedes Gerät vorhanden.
Kindgeräte Listet die Geräte auf, die mit dem aktuellen Gerät verbunden sind.
Messwerte Zeigt eine Standardvisualisierung der vom Gerät bereitgestellten numerischen Daten in Form von Diagrammen.
Alarme Enthält Informationen zu den Alarmen des Geräts. Siehe auch Verwenden von Alarmen. Für jedes Gerät vorhanden.
Konfiguration Ermöglicht die manuelle Konfiguration von Geräteparametern und Einstellungen als Eingaben in einem Textformat. Siehe auch Konfigurations-Repository für Informationen zu binärer Konfiguration.
Steuerung Zeigt Kommandos an, die zum Gerät gesendet werden. Siehe auch Verwenden von Kommandos. Für jedes Gerät vorhanden.
Netzwerk Zeigt Netzwerkinformationen für das Gerät an.
Software Verwaltet die Firmware des Geräts und die Software, die auf dem Gerät installiert ist.
Ereignisse Zeigt die mit dem Gerät verbundenen Ereignisse, hilfreich für die Fehlersuche. Siehe auch Fehlerbehebung von Geräten. Für jedes Gerät vorhanden.
Standort Zeigt den Standort eines Geräts an, falls verfügbar.
Logdateien Ermöglicht das Abfragen von Loginformationen für das Gerät.
Serviceüberwachung Ermöglicht die Serviceüberwachung von Maschinen. Siehe auch Serviceüberwachung. Für jedes Gerät vorhanden.
Shell Ermöglicht es, über eine Kommandozeile mit entfernten Geräten zu interagieren.
Tracking Zeigt die Bewegungen des Geräts, falls verfügbar.
Identifikator Zeigt die für das Gerät gespeicherten Identifikatoren. Für jedes Gerät vorhanden.

Info: Mögliche weitere spezielle Registerkarten, die nicht hier aufgeführt sind, werden in dem entsprechenden Kontext an anderer Stelle in der Cumulocity IoT-Dokumentation beschrieben. Nutzen Sie die Suchfunktion, um zu den betreffenden Abschnitten zu gelangen. Die Registerkarte Modbus beispielsweise ist in der Modbus-Beschreibung unter Optionale Services > Cloud Fieldbus zu finden.

Unter dem Namen wird eine Liste von Breadcrumbs angezeigt. Ist das Gerät Teil einer Asset-Hierarchie (z. B. einer Gruppe), können Sie mit Hilfe der Breadcrumbs einfach in der Hierarchie nach oben navigieren. Da Geräte zu mehreren Hierarchien gehören können, werden möglicherweise mehrere Breadcrumb-Zeilen angezeigt.

Abhängig vom Gerätetypen und seiner Nutzung sind weitere Aktionen möglich, die in einem Aktionsmenü angezeigt werden, wenn Sie Mehr… rechts in der oberen Menüleiste klicken.

More menu

Details zu den einzelnen Menüpunkten sind dort beschrieben, wo diese relevant sind.

Info

Die Registerkarte Info fasst die Geräteinformationen, die aus Managementsicht relevant sind, in einem Dashboard zusammen.

Device Info

Die Information wird auf den folgenden Karten bereitgestellt:

Karte Beschreibung
Anmerkungen Enthält optionale Anmerkungen, die über aktuelle Aktivitäten informieren. Anmerkungen können normalerweise nur vom Administrator bearbeitet werden. Um eine Anmerkung hinzuzufügen oder zu bearbeiten, klicken Sie Bearbeiten, geben Sie eine neue Anmerkung oder Änderungen im Textfeld ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben, indem Sie auf das grüne Häkchen rechts vom Textfeld klicken.
Gerätestatus Enthält verbindungsrelevante Informationen, die im Detail unter Verbindungsüberwachung beschrieben sind.
Gerät und Kommunikation Enthält einen Datenpunktgraphen, der Echtzeitdaten von bestimmten Messwerten anzeigt. Detaillierte Informationen zu Datenpunktgraphen finden Sie unter Verwenden des Datenexplorers in der Cockpit-Dokumentation.
Folgende Messwerte können hier angezeigt werden:
Datenpunkte: c8y_Battery.level, c8y_SignalStrength.rssi, c8y_MemoryMeasurement.Used, c8y_CPUMeasurement.Workload, c8y_NetworkStatistics.Upload, c8y_SignalStrength.RCSP, c8y_SignalStrength.ber, c8y_SignalStrength.ECN0, c8y_NetworkStatistics.Download, c8y_MemoryMeasurement.Total
Alarme: c8y_UnavailabilityAlarm
Ereignisse: c8y_LocationUpdate
Gerätedaten Enthält Informationen zum Gerät (ID, Name, Typ, Besitzer, zuletzt aktualisiert). Die Felder Name und Typ können bearbeitet werden. Unterhalb der allgemeinen Geräteinformationen werden auf der Karte Statusinformationen (nicht editierbar) zu aktiven Alarmen, Verfügbarkeit und Verbindung angezeigt. Außerdem werden hier Informationen zur Hardware (editierbar) und Firmware (nicht editierbar) angezeigt, falls verfügbar.
Aktive kritische Alarme Zeigt die aktiven kritischen Alarme für das Gerät an.
Gruppenzuordnung Zeigt die Gruppen an, zu denen das Gerät gehört. Außerdem kann das Gerät hier weiteren Gruppen zugeordnet werden oder eine Zuordnung aufgehoben werden, siehe Gruppieren von Geräten.
Standort Zeigt den Standort eines Geräts auf einer Karte an, wie vom Gerät gesendet oder manuell eingetragen, siehe Standort.

Kindgeräte

Die Registerkarte Kindgeräte zeigt eine Liste von Geräten, die mit dem aktuellen Gerät verbunden sind. Wenn es sich bei dem aktuellen Gerät beispielsweise um ein Gateway handelt, werden alle Maschinen, die mit dem Gateway verbunden sind, aufgelistet.

Weitere Informationen zur Kindgeräte-Liste finden Sie unter Anzeigen von Geräten.

Messwerte

Die Registerkarte Messwerte zeigt eine Standardvisualisierung der vom Gerät bereitgestellten numerischen Daten in Form von Diagrammen. Die Diagramme sind in Messwert-Typen aufgeteilt, die jeweils mehrere Graphen und “Series” enthalten können.

Die Abbildung unten zeigt beispielsweise ein Diagramm mit Bewegungsmesswerten, einschließlich Graphen für Beschleunigung in drei Dimensionen sowie ein Diagramm mit Modemstatistiken im Form von Signalstärken und Bit-Fehlerraten.

Measurements

Wenn ein Diagramm Graphen mit verschiedenen Einheiten enthält, wird pro Einheit eine Y-Achse dargestellt. In der Beispielabbildung bestehen die Bewegungsmesswerte aus drei Parametern mit der Einheit “Meter je Sekundequadrat”, daher wird nur eine Achse dargestellt. Die Modemstatistiken bestehen aus einer Signalstärke in Dezibel Milliwatt und der Bit-Fehlerrate in Prozent, daher wird eine Achse pro Graph dargestellt.

Bewegen Sie den Mauszeiger über den Graphen, um detaillierte Informationen zu den Messwerten anzuzeigen. Neben dem Mauszeiger wird ein Tooltip mit Details zum jeweiligen Messwert angezeigt (der Tooltip rastet bei dem am nächsten liegenden Messwert ein).

Zeitintervall und Aggregation

Standardmäßig zeigen Diagramme die Ausgangsdaten der letzte Stunde. Um das Zeitintervall der X-Achse zu ändern, öffnen Sie das entsprechende Auswahlmenü rechts oben und wählen Sie ein anderes Zeitintervall.

Wenn Sie das Zeitintervall vergrößern, wechselt der Wert im Feld Aggregation automatisch auf “stündlich” oder “täglich”. Das Diagramm zeigt nun Bereiche anstelle von einzelnen Datenpunkten. Für “stündlich” zeigt das Diagramm den Bereich des minimalen und maximalen Werts gemessen in der letzten Stunde. Für “täglich” zeigt das Diagramm den Bereich des minimalen und maximalen Werts gemessen über einen Tag. Entsprechend zeigen die Tooltips nun Wertebereiche anstelle von Einzelwerten.

Dies ermöglicht einen effizienten Überblick über größere Zeitintervalle. Es werden maximal 5.000 Datenpunkte pro Graph angezeigt, um eine Überlastung Ihres Desktop-Browsers zu vermeiden. Wenn Sie einen genaueren Fokus wählen, der mehr als 5.000 Datenpunkte ergibt, wird eine entsprechende Warnung angezeigt: “Abgeschnittene Daten. Ändern Sie die Aggregation oder wählen sie einen kürzeren Zeitraum.”

Klicken Sie Echtzeit, um Echtzeitaktualisierungen der Graphen zu erhalten, sobald neue Daten von den Geräten empfangen werden.

Sie können die graphische Darstellung und Achsenbegrenzung durch sogenannte “KPIs” modifizieren, siehe Administration.

Messwerteformate

Um Messwertgraphen anzuzeigen, muss das Gerät Messwerte in einem bestimmten Fragmentformat senden.

"fragment_name" : {
    "serie_name" : {
        "value" : ...
        "unit" : ...
    }
}

Beispiel:

"c8y_SpeedMeasurement": {
      "Speed": { "value": 1234, "unit": "km/h" }
}

"Fragment_name" und "serie_name" können durch verschiedene gültige JSON-Attributnamen ersetzt werden, aber es sind keine Leerzeichen oder Sonderzeichen wie [ ],* zulässig. Die Struktur muss genau wie oben ein JSON-Objekt mit zwei Ebenen sein.

Alarme

Die Registerkarte Alarme enthält Informationen zu den Alarmen für ein Gerät. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Alarmen.

Konfiguration

Die Registerkarte Konfiguration ermöglicht das manuelle Konfigurieren der Parameter und Grundeinstellungen Ihres Geräts in einem Textformat.

So können Sie eine Konfiguration hinzufügen oder bearbeiten

  1. In der Registerkarte Konfiguration können Sie manuell die Gerätekonfiguration im Textfeld hinzufügen oder bearbeiten.
  2. Klicken Sie Speichern, um Ihre Einstellungen zu speichern.

Alternativ können Sie sogenannte Konfigurationssnapshots verwenden, siehe Konfigurationssnapshots.

Steuerung

Die Registerkarte Steuerung enthält eine Liste der an das Gerät gesendeten Kommandos. Weitere Informationen zu Kommandos finden Sie unter Verwenden von Kommandos.

Operations

Netzwerk

In der Registerkarte Netzwerk können Parameter für das mobile Netzwerk (WAN) und das lokale Netzwerk (LAN) angezeigt und konfiguriert werden.

Network tab

Die WAN-Parameter auf der Benutzeroberfläche entsprechen dem ersten im Router gespeicherten Profil. Diese Parameter können remote oder per SMS konfiguriert werden.

Info: Für die SMS-Konfiguration muss der Router so konfiguriert werden, dass er SMS-Kommandos akzeptiert.

So konfigurieren Sie WAN-Parameter

  1. Geben Sie den Access Point Name (APN) ein.
  2. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort Ihres Kontos in der Plattform ein, mit der Sie eine Verbindung herstellen möchten.
  3. Wählen Sie den Authentifizierungstyp aus.
  4. Klicken Sie Änderungen speichern, um Ihre Eingaben zu speichern.

So konfigurieren Sie LAN-Parameter

Zum Konfigurieren von LAN-Parametern geben Sie einfach IP-Adresse und Subnetzmaske ein.

Info: Die Felder Name und MAC-Adresse sind nicht konfigurierbar.

So konfigurieren Sie DHCP-Parameter

  1. Geben Sie den Adressbereich ein, in dem die Verbindung hergestellt werden kann.
  2. Geben Sie den DNS ein.
  3. Geben Sie den DNS 2 ein.
  4. Geben Sie den Domain-Namen ein.
  5. Klicken Sie Änderungen speichern, um Ihre Eingaben zu speichern.

Info: Wenn die LAN-Konfiguration deaktiviert ist, ist automatisch auch die DHCP-Konfiguration deaktiviert.

Software

Die Registerkarte Software ermöglicht es, die Firmware eines Geräts sowie die auf dem Gerät installierte Software zu verwalten und zu aktualisieren.

So installieren Sie Firmware/Software

Wählen Sie eine Firmware aus der Auswahlliste, die sämtliche im Firmware Repository verfügbare Firmware enthält, und klicken Sie Installieren.

Ähnliches gilt für das Installieren einer Software auf dem Gerät: Wählen Sie ein Software-Paket aus der Auswahlliste, die sämtliche im Software Repository verfügbare Software enthält, und klicken Sie Installieren.

Device Software tab

Das Installieren von Software oder Firmware beinhaltet normalerweise einen Geräteneustart. Um den Fortschritt einer Installation zu überwachen, wechseln Sie zur Registerkarte Steuerung.

So entfernen Sie Firmware/Software

Um ein Firmware-/Software-Objekt von einem Gerät zu löschen, fahren Sie mit dem Mauszeiger über den entsprechenden Eintrag und klicken Sie auf das Löschen-Symbol.

Ereignisse

Die Registerkarte Ereignisse zeigt die mit dem Gerät verbundenen Ereignisse an. Dies ermöglicht unter anderem eine Fehlersuche. Weitere Informationen finden Sie unter Fehlerbehebung von Geräten.

Standort

Die Registerkarte Standort zeigt standardmäßig den Standort eines Geräts auf einer Karte und als Koordinaten, wie vom Gerät gesendet, an. Für Geräte, die keinen Standort senden, können Sie manuell einen Standort eingeben. Platzieren Sie einfach den “Pin” an die entsprechende Stelle in der Karte.

Location tab

Die Registerkarte Standort zeigt außerdem, wenn ein Gerät das Attribut “c8y_Position” enthält. Wenn Sie ein neues c8y-Position-Ereignis senden, können Sie das gleiche c8y-Position-Fragment auf dem Gerät setzen, so dass das Gerät automatisch seine Position in der Karte markiert.

Logdateien

Die Registerkarte Logdateien ermöglicht es, Loginformationen von Geräten zu verwalten.

So fragen Sie Loginformationen ab

  1. Klicken Sie Logdatei anfordern rechts in der oberen Menüleiste der Registerkarte Logdateien.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Datum- und Uhrzeitbereich für die Loginformationen ein.
  3. Wählen Sie den Logdateityp aus der Auswahlliste. Die unterstützten Logs sind üblicherweise geräteabhängig.
  4. Legen Sie optional einen Textfilter fest. Wenn Sie etwa “Users” eingeben, werden nur Zeilen ausgegeben, die den Begriff “Users” enthalten.
  5. Legen Sie die maximale Anzahl der auszugebenden Zeilen fest (von hinten gezählt). Der Standardwert ist 1000.
  6. Klicken Sie Logdatei anfordern.

Die Loginformationen des Geräts werden abgefragt.

Logs tab

Das Abfragen der Logdaten aus einem Gerät kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Sobald die Logdaten vom Gerät auf die Cumulocity IoT-Plattform übertragen wurden, werden Sie in der Registerkarte Logdaten gelistet. Die Zeile in der Liste zeigt das jeweils angeforderte Zeitintervall.

Klicken Sie auf den Eintrag in der Liste, um die gesamten Loginformationen anzuzeigen.

So laden Sie Logdaten herunter

Bewegen Sie den Mauszeiger über eine Zeile und klicken Sie auf das Herunterladen-Symbol, um den Logauszug in Ihr Dateisystem herunterzuladen.

So löschen Sie Logdaten

Bewegen Sie den Mauszeiger über eine Zeile und klicken Sie auf das Löschen-Symbol, um die Loginformationen zu löschen.

Serviceüberwachung

Zusätzlich zur Verbindungsüberwachung bietet Cumulocity IoT eine Serviceüberwachung von Maschinen, siehe Serviceüberwachung.

Shell

Die Registerkarte Shell ermöglicht es, interaktiv mit entfernten Geräten zu arbeiten. Viele industrielle Geräte unterstützen Kommandosprachen wie etwa AT-Kommandos für Modems, CSV-artige Kommandos für viele Tracking-Systeme oder aufwendigere Scripting-Mechanismen wie Tixi TiXML. In der Shell können Kommandos in der entsprechenden Sprache an das Gerät gesendet und die Ergebnisse angezeigt werden.

Die Registerkarte Shell enthält eine Kommandozeile zur Eingabe der Kommandos.

In der Kommandozeile kann beliebiger Kommandotext eingegeben werden. Klicken Sie Ausführen, um das Kommando an das Gerät zu senden. Diese Schaltfläche ist nur aktiviert, wenn das Gerät online ist.

Device shell

Wichtig: Wenn Sie Cumulocity IoT zum Fernsteuern von Maschinen verwenden, vergewissern Sie sich, dass alle Fernkommandos den Sicherheitsstandards entsprechen und keine Gefahr darstellen.

Klicken Sie Historie ansehen rechts in der oberen Menüleiste, um zur Registerkarte Steuerung zu wechseln, in der eine Liste der zuvor ausgeführten Kommandos angezeigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Überwachen und Steuern von Geräten > Verwenden von Kommandos.

Cumulocity IoT stellt für manche Gerätetypen einige häufig verwendete Kommandos bereit. Klicken Sie <_Beispielkommando auswählen rechts in der oberen Menüleiste, um eine Liste der verfügbaren vordefinierten Kommandos anzuzeigen. Wählen Sie das gewünschte Kommando aus und klicken Sie Verwenden, um das ausgewählte Kommando in der Kommandozeile einzufügen oder klicken Sie Ausführen, um das Kommando unmittelbar auszuführen. Sie können auch selbst neue Kommandos zur Wiederverwendung hinzufügen.

Device shell predefined

Tracking

In Cumulocity IoT können Geräte die Historie ihrer Bewegungen festhalten. Diese Bewegungen können in der Registerkarte Tracking angezeigt werden.

Info: Die Registerkarte Tracking wird nur angezeigt, wenn ein Gerät das Attribut “c8y_Position” enthält.

In der Auswahlliste oben rechts können Sie ein Zeitintervall auswählen (oder eines eingeben, indem Sie “Benutzerdefiniert” auswählen). Die Bewegungen des Geräts während des ausgewählten Zeitintervalls werden als rote Linien in der Karte visualisiert.

Tracking tab

Neben der Karte werden die einzelnen Einträge mit Zeitangabe aufgelistet (“Standortaktualisierungsereignisse”). Wenn Sie auf einen Eintrag klicken, zeigt ein “Pin” auf der Karte den Standort zu diesem Zeitpunkt an.

Abhängig vom Gerätetypen und der Integration in Cumulocity IoT können Sie geräteseitiges Geofencing und Bewegungserfassung konfigurieren.

Info: Wenn diese Funktion aktiviert und das Gerät kompatibel ist, kann die Zellen-ID-Information genutzt werden, um die Position des Geräts zu bestimmen. Aktuell werden die Services von Combain und Google unterstützt. Der Benutzer kann die Ortungen basierend auf beiden Datentypen ansehen oder nach GPS-basierten Daten oder Zellen-ID-basierten Daten filtern.

Identifikator

Cumulocity IoT kann Geräte und Assets mit mehreren externen Identifikatoren verknüpfen. Geräte werden beispielsweise oft durch die IMEI ihres Modems, eine Microcontroller-Seriennummer oder ein Asset-Tag identifiziert. Die Registerkarte Identifikator listet alle gespeicherten Identifikatoren für ein Gerät auf.

Dies ist etwa hilfreich, wenn Hardware nicht mehr funktioniert und ausgetauscht werden muss, ohne bereits aufgezeichnete Daten zu verlieren. Verbinden Sie die neue Hardware mit Ihrem Konto und modifizieren Sie den Identifikatoren-Eintrag der alten Hardware, so dass er die Identität der neuen Hardware enthält.

Überwachen und Steuern von Geräten

Lokalisieren von Geräten

Cumulocity IoT bietet die Möglichkeit, den Standort aller Geräte in Ihrem Konto auf einer Karte anzuzeigen.

Klicken Sie Karte im Menü Geräte im Navigator, um eine Karte zu öffnen, die alle Geräte in Echtzeit anzeigt.

Die Geräte sind als “Pins” dargestellt. Klicken Sie auf einen Pin, um den Namen des entsprechenden Geräts anzuzeigen. Klicken Sie auf den Gerätenamen, um zur Ansicht der Gerätedetails zu wechseln.

Device map

Verbindungsüberwachung

Im Device Management können Sie die Verbindungen zu Ihren Geräten überwachen.

Dies kann auf der Ebene einzelner Geräte erfolgen (siehe unten) oder für mehrere Geräte in einer Liste.

So überwachen Sie die Verbindung für mehrere Geräte

Öffnen Sie eine Geräteliste, um die Verbindungen für mehrere Geräte zu überwachen.

Der Verbindungsstatus wird durch Pfeile in der Spalte Status in der Geräteliste angezeigt.

Connection Status

Sendeverbindungen

Der obere Pfeil symbolisieren die Sendeverbindungen (Verkehr vom Gerät zu Cumulocity IoT). Der Status der Sendeverbindungen kann einer der folgenden sein:

Wenn Sie den Mauszeiger über einen Pfeil bewegen, wird der Zeitstempel der letzten Anfrage vom Gerät an den Server angezeigt.

Wenn ein Gerät als offline erkannt wird (sendet keine Daten im erwarteten Intervall und der obere Pfeil wechselt auf rot), wird ein “UnavailabilityAlarm” für das Gerät mit der folgenden Nachricht erzeugt: “Im erforderlichen Zeitraum wurden keine Daten vom Gerät empfangen.”

Push-Verbindungen

Der untere Pfeil symbolisiert die Push-Verbindungen (von Cumulocity IoT zum Gerät). Der Status der Push-Verbindungen kann einer der folgenden sein:

Push-Verbindung bedeutet Verbindung von Cumulocity IoT zu /device/control/notifications API, nicht zu /device/control/realtime API.

Info: Die Verbindungsüberwachung erfolgt nicht in Echtzeit. Dies bedeutet, dass sich der angezeigte Verbindungsstatus nach dem Ausschalten eines Geräts nicht sofort ändert. Je nach verwendetem Protokoll für die Push-Verbindungsüberwachung kann dies einige Minuten dauern.

Wartungsmodus

Außerdem kann sich ein Gerät im Wartungsmodus befinden. Dies wird durch ein Werkzeug-Symbol in der Spalte Status gekennzeichnet. Dieser spezielle Verbindungsstatus zeigt an, dass das Gerät gerade gewartet wird und nicht überwacht werden kann. Während ein Gerät gewartet wird, werden keine Alarme für dieses Gerät ausgelöst.

In der Karte Verbindungsüberwachung in der Registerkarte Info eines Geräts können Sie den Wartungsmodus für dieses Gerät durch einen Umschalter ein- oder ausschalten, siehe unten.

So überwachen Sie die Verbindung eines bestimmten Geräts

Navigieren Sie zur Registerkarte Info eines bestimmten Geräts, um dessen Verbindungen zu überwachen. Unter Gerätestatus wird der Verbindungsstatus für das Gerät angezeigt.

Device Status

Unter dem Status für die Sende- und Push-Verbindungen wird der Zeitpunkt der letzten Kommunikation angezeigt.

Info: “Letzte Kommunikation” und “Letzte Aktualisierung” sind zwei vollkommen verschiedene Zeitstempel. “Letzte Kommunikation” zeigt an, wann ein Gerät das letzte mal Daten gesendet hat. “Letzte Aktualisierung” zeigt an, wann der Stammdateneintrag des Geräts das letzte mal aktualisiert wurde. Diese Aktualisierung kann durch das Gerät selbst, über die Web-Benutzerschnittstelle oder durch eine andere Anwendung erfolgt sein.

Im Feld Erwartetes Sendeintervall können Sie ein Intervall angeben. Dieser Parameter legt fest, wie häufig Sie erwarten, von dem Gerät zu hören. Wenn Sie dieses Intervall etwa auf 60 setzen, erwarten Sie, dass das Gerät mindestens einmal pro Stunde mit Cumulocity IoT kommuniziert. Das Intervall wird entweder vom Gerät selbst festgelegt, basierend auf den Kenntnissen des Geräts darüber, wie oft es versuchen wird, Daten zu senden, oder es wird manuell von Ihnen festgelegt.

Wenn ein Intervall angegeben ist, befindet sich darunter der Umschalter Wartung.

Mit dem Umschalter Wartung können Sie den Wartungsmodus für das Gerät ein- oder ausschalten. Dies wird unmittelbar im Verbindungsstatus angezeigt.

Device status maintenance

Serviceüberwachung

Cumulocity IoT unterscheidet zwischen Verbindungsüberwachung und Serviceüberwachung. Verbindungsüberwachung, wie im vergangenen Abschnitt beschrieben, zeigt nur an, ob ein Gerät mit Cumulocity IoT kommuniziert, was nicht automatisch auch bedeutet, dass das Gerät betriebsbereit ist.

Serviceüberwachung dagegen zeigt an, ob ein Gerät in Betrieb ist. Ein Verkaufsautomat ist beispielsweise in Betrieb, wenn er bereit ist, Waren zu verkaufen. Ein Verkaufsautomat kann ohne eine Verbindung zu Cumulocity IoT gegen Bargeld Waren verkaufen. Aus kaufmännischer Sicht ist der Automat also betriebsbereit. Ähnlich können Geräte hinter einem Gateway weiterarbeiten, auch wenn das Gateway ausgeschaltet wurde.

Cumulocity IoT betrachtet ein Gerät als betriebsbereit, wenn es für das Gerät keine kritischen aktiven Alarme gibt. Dies wird entsprechend des Zeitanteils, den Alarme aktiv waren, dargestellt. Hat ein Gerät innerhalb eines bestimmten Zeitraums keinerlei kritische Alarme, war es 100% betriebsbereit. Gab es während der Hälfte der Zeit kritische aktive Alarme, war es 50% betriebsbereit.

Ist ein Gerät offline, nimmt Cumulocity IoT standardmäßig an,

Es gibt möglicherweise Ausnahmen zu dieser Regel. Wenn Ihr Verkaufsautomat beispielsweise nur mit bargeldloser Bezahlung funktioniert, bedeutet ein Verbindungsabbruch, dass der Automat nichts mehr verkaufen kann und damit nicht mehr betriebsbereit ist. In diesem Fall müssen Nichtverfügbarkeits-Alarme in der “Administration”-Anwendung eingestellt werden, die den Schweregrad KRITISCH statt des Schweregrads WICHTIG haben.

Cumulocity IoT zeigt die Serviceverfügbarkeit für einzelne Geräte sowie für alle Geräte an.

So zeigen Sie die Serviceüberwachung eines bestimmten Geräts an

Klicken Sie auf die Registerkarte Serviceüberwachung in den Details eines bestimmten Geräts, um die Serviceüberwachung dieses Geräts zu überprüfen.

So zeigen Sie die Serviceüberwachung für alle Geräte an

Klicken Sie Serviceüberwachung im Menü Geräte des Navigators, um den Gesamtservice aller Geräte anzuzeigen.

Service monitoring

Die Seite Serviceüberwachung zeigt die prozentuale Verfügbarkeit aller Geräte während der letzten 24 Stunden, der letzten 7 Tage und der letzten 30 Tage an.

Verwenden von Alarmen

Geräte können Alarme auslösen, um anzuzeigen, dass ein Problem besteht, das einer Handlung bedarf.

So zeigen Sie Alarme an

Cumulocity IoT zeigt Alarme für einzelne Geräte sowie für alle Geräte an:

Alarms page

Standardmäßig

Alarme werden nach Schweregraden klassifiziert. Cumulocity IoT enthält vier verschiedene Alarmtypen:

Schweregrad Beschreibung
KRITISCH Das Gerät ist nicht betriebsbereit. Dieser Zustand sollte umgehend behoben werden.
WICHTIG Das Gerät hat ein Problem, das behoben werden sollte.
WENIGER WICHTIG Das Gerät hat ein Problem, das behoben werden könnte.
WARNUNG Es gibt eine Warnung.

Die Registerkarte Alarm ist entsprechend dieser Alarmtypen in vier Bereiche unterteilt.

Klicken Sie in der oberen Leiste auf eine der Schaltflächen für die Alarmtypen, um den entsprechenden Bereich auszublenden. Nochmaliges Klicken zeigt den Bereich wieder an.

In jedem Bereich sind die Alarme nach ihrem Auftreten sortiert, wobei der aktuellste zuerst angezeigt wird.

In jeder Zeile werden die folgenden Informationen für einen Alarm angezeigt:

Info Beschreibung
Schweregrad KRITISCH, WICHTIG, WENIGER WICHTIG oder WARNUNG (siehe oben).
Anzahl Wie oft der Alarm von dem Gerät gesendet wurde. Es kann jeweils nur ein Alarm pro Typ für ein Gerät aktiv sein. Wenn ein weiterer Alarm des gleichen Typs auftritt, wird die Zahl um 1 erhöht.
Beschreibung Optionaler Text zur Beschreibung des Alarms.
Status Status des Alarms: Ein Alarm kann Folgendes sein:
Aktiv: Wenn der Alarm ausgelöst wurde und keiner bisher den Alarm bearbeitet.
Bestätigt: Wenn jemand den Status auf "Bestätigt" gesetzt hat, um anzuzeigen, dass dieser Alarm bereits bearbeitet wird.
Aufgehoben: Wenn entweder jemand den Status manuell auf "aufgehoben" gesetzt hat oder wenn das Gerät selbst festgestellt hat, dass das Problem behoben ist.
Letztes Auftreten Zeitstempel für das letzte Auftreten des Alarms (Gerätezeit).
Gerät Name des Geräts. Durch Klicken auf den Namen gelangen Sie zur Detailansicht des Geräts.

Klicken Sie auf den Pfeil rechts in einem Eintrag, um die Zeile auszuklappen und weitere Details zum Alarm anzuzeigen.

So ändern Sie den Status eines Alarms

Um den Status eines Alarms zu ändern, bewegen Sie den Mauszeiger über die Zeile und klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche oder klicken Sie auf das Menüsymbol und wählen Sie den gewünschten Status.

Alarm change status

Außerdem ist es möglich, den Status aller Alarme auf einmal auf “aufgehoben” zu setzen. Klicken Sie Alle aufheben in der oberen Menüleiste, um alle Alarme der gewählten Schweregrade zu löschen.

Verwenden von Kommandos

Kommandos werden verwendet, um Geräte aus der Ferne zu steuern.

So zeigen Sie Kommandos an

Sie können Kommandos für einzelne Geräte oder für alle Geräte anzeigen:

Device Control

Kommandos können sich in einem der folgenden vier Status befinden:

Zustand Beschreibung
AUSSTEHEND Das Kommando wurde gerade erstellt und wartet darauf, vom Gerät empfangen zu werden.
WIRD AUSGEFÜHRT Das Kommando wurde vom Gerät empfangen und wird ausgeführt.
ERFOLGREICH Das Kommando wurde erfolgreich vom Gerät ausgeführt.
FEHLGESCHLAGEN Das Kommando konnte vom Gerät nicht ausgeführt werden.

In jeder Zeile werden die folgenden Informationen für ein Kommando angezeigt:

Info Beschreibung
Status AUSSTEHEND, WIRD AUSGEFÜHRT, ERFOLGREICH oder FEHLGESCHLAGEN (siehe oben).
Name Name des Kommandos.
Gerät Name des Geräts. Durch Klicken auf den Namen gelangen Sie zur Detailansicht des Geräts.

Durch Klicken einer Zeile wird diese aufgeklappt und weitere Details zum Kommando angezeigt.

Operation Details

Durch Klicken der Status-Schaltflächen oben auf der Seite werden die entsprechenden Kommandos ausgeblendet. Erneutes Klicken der entsprechenden Schaltfläche zeigt die Kommandos wieder an.

Klicken Sie Echtzeit rechts in der oberen Menüleiste, um die vom Gerät empfangenen Kommandos in Echtzeit anzuzeigen.

Info: Kommandos werden in absteigender Zeitfolge aufgelistet. Kommandos werden streng nach dieser Reihenfolge ausgeführt.

So erstellen Sie Kommandos und führen Sie aus

Kommandos für ein bestimmtes Gerät werden in der Registerkarte Shell des Geräts ausgeführt, siehe Gerätedetails > Shell.

Wichtig: Wenn Sie Cumulocity IoT zum Fernsteuern von Maschinen verwenden, vergewissern Sie sich, dass alle Fernkommandos den Sicherheitsstandards entsprechen und keine Gefahr darstellen.

So führen Sie Stapelkommandos aus

Für die leichtere Bearbeitung von Geräten bietet Cumulocity IoT Stapelkommandos. Mit Stapelkommandos können Sie ein Kommando in einem Schritt für jedes Gerät in einer Gruppe ausführen.

Um ein Stapelkommando für eine Gruppe auszuführen, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Wählen Sie ein Gerät und öffnen Sie die Registerkarte Steuerung.
  2. Erstellen Sie ein Kommando.
  3. Bewegen Sie den Mauszeiger über das Kommando, das Sie ausführen möchten.
  4. Klicken Sie auf das Menüsymbol und anschließend auf Für gesamte Gruppe ausführen.

Das Kommando wird für alle Geräte in der Gruppe ausgeführt.

Execute bulk operations

Um den Status und Fortschritt der Kommandos zu verfolgen, wählen Sie die entsprechende Gruppe im Navigator und wechseln Sie zur Registerkarte Stapelkommandos.

Bulk operations tab

So bearbeiten Sie Stapelkommandos
  1. Bewegen Sie den Mauszeiger über das Stapelkommando, das Sie bearbeiten möchten, klicken Sie auf das Menüsymbol und anschließend auf Zeitplan bearbeiten.
  2. Im darauf folgenden Dialog können Sie die Werte für Startzeit und Verzögerung ändern.
  3. Um Kommandodetails zu ändern, klicken Sie Anzeigen Kommandodetails.
  4. Klicken Sie Neu planen, um Ihre Einstellungen zu speichern.

Die Änderungen werden entsprechend auf das Stapelkommando angewendet.

Edit bulk operations

So löschen Sie Stapelkommandos

Bewegen Sie den Mauszeiger über das Stapelkommando, das Sie löschen möchten, klicken Sie auf das Menüsymbol und anschließend auf Vorgang abbrechen.

Fehlerbehebung von Geräten

Eine Fehlerbehebung auf detaillierterer Ebene kann bei Geräten mit Hilfe von Ereignissen durchgeführt werden. Ereignisse sind von Geräten gesendete Low-Level-Nachrichten, die üblicherweise für die anwendungsspezifische Verarbeitung verwendet werden. So sendet zum Beispiel ein Verkaufsautomat seine Echtzeitverkäufe in Form von Ereignissen.

So zeigen Sie Ereignisse an

Cumulocity IoT zeigt Ereignisse für einzelne Geräte sowie für alle Geräte an:

Events

Standardmäßig werden die Ereignisse in Echtzeit angezeigt, sobald sie vom Gerät empfangen werden. Um die Echtzeitaktualisierung zu deaktivieren, klicken Sie Echtzeit rechts in der oberen Menüleiste.

Für jedes Ereignis werden die folgenden Informationen bereitgestellt:

Info Beschreibung
Zeitstempel Zeitstempel, wann das Ereignis ausgeführt wurde.
Name Name des Ereignisses.
Gerät Name des Geräts, das das Ereignis sendet. Durch Klicken auf den Namen gelangen Sie zur Detailansicht des Geräts.

In der Ereignisliste wird der letzte Eintrag ganz oben angezeigt.

Durch Klicken einer Zeile wird diese aufgeklappt und weitere Details zum Ereignis angezeigt (wie der Typ und die Position des Geräts).

Da Geräte möglicherweise große Datenmengen senden, können Sie die angezeigten Daten nach Datum filtern.

Wählen Sie in den Feldern in der oberen Menüleiste ein Startdatum und ein Enddatum und klicken Sie Anwenden, um den Filter anzuwenden. Klicken Sie Aufheben, um den Filter wieder zurückzusetzen.

Verwalten von Gerätetypen

Um Daten aus verschiedenen Gerätetypen zu verarbeiten, verwendet Cumulocity IoT sogenannte Geräteprotokolle, die in einer Datenbank gespeichert sind.

Klicken Sie Geräteprotokolle im Menü Gerätetypen des Navigators.

Die Seite Geräteprotokolle zeigt eine Liste aller in Ihrem Konto verfügbaren Geräteprotokolle an.

Device protocols

Die Geräteprotokoll-Liste zeigt die folgenden Informationen an:

So fügen Sie ein Geräteprotokoll hinzu

  1. Klicken Sie Geräteprotokoll hinzufügen in der oberen Menüleiste.
    Add device protocol
  2. Wählen Sie einen der verfügbaren Geräteprotokolltypen aus der Liste.
  3. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Namen und eine optionale Beschreibung für das Geräteprotokoll ein und klicken Sie Erstellen.
  4. Geben Sie die Konfiguration für das Geräteprotokoll ein. Die Konfiguration des Geräteprotokolls hängt vom Protokolltypen ab.
    Weitere Informationen zum Konfigurieren von Geräteprotokollen finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Gerätetyps, den Sie hinzufügen möchten, siehe Optionale Services.
  5. Klicken Sie Speichern.

Das Geräteprotokoll wird der Gerätedatenbank hinzugefügt.

So importieren Sie ein Geräteprotokoll

Um ein Geräteprotokoll aus einem bestehenden Protokoll hinzuzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie Importieren in der oberen Menüleiste.
    Import device protocol
  2. Wählen Sie das zu importierende Geräteprotokoll entweder aus einer Liste der vordefinierten Protokolle aus oder laden Sie es aus einer Datei, indem Sie zu dieser navigieren.
  3. Geben Sie einen Namen für das neue Protokoll ein und klicken Sie Speichern.

Das Geräteprotokoll wird der Gerätedatenbank hinzugefügt.

So bearbeiten Sie ein Geräteprotokoll

Zum Bearbeiten eines Geräteprotokolls klicken Sie einfach auf das Protokoll oder auf das Menüsymbol rechts neben der jeweiligen Zeile und anschließend auf Bearbeiten.

Weitere Informationen zu den Feldern finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Gerätetyps, siehe Optionale Services.

So löschen Sie ein Geräteprotokoll

Zum Löschen eines Geräteprotokolls klicken Sie auf das Menüsymbol rechts neben der jeweiligen Zeile und anschließend auf Löschen.

Das Geräteprotokoll wird aus der Gerätedatenbank gelöscht.

So exportieren Sie ein Geräteprotokoll

Zum Exportieren eines Geräteprotokolls klicken Sie auf das Menüsymbol rechts neben der jeweiligen Zeile und anschließend auf Exportieren.

Das Geräteprotokoll wird in Ihr Dateisystem exportiert.

Verwalten von Gerätedaten

Verwalten von Firmware und Software

Mit dem Firmware-Repository und dem Software-Repository bietet Cumulocity IoT die Möglichkeit, Referenz-Firmware bzw. -Software für Geräte zu verwalten.

Info: Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf Firmware, gelten aber analog auch für Geräte-Software.

Klicken Sie Firmware Repository im Menü Verwaltung des Navigators.

Die verfügbaren Firmware-Objekte werden angezeigt, dargestellt als Karten in einem Raster.

Firmware List

Klicken Sie Details auf einer Karte, um diese “umzudrehen” und Details zum Firmware-Objekt anzuzeigen.

Firmware details

Neben dem Objektnamen und der Version finden Sie hier den Namen der Datei, die die Firmware enthält.

Zusätzlich sind mehrere Aktionsschaltflächen verfügbar, die im Folgenden erläutert werden.

So fügen Sie ein Firmware-Objekt hinzu

  1. Klicken Sie auf der Seite Firmware-Repository rechts in der oberen Menüleiste auf Firmware hinzufügen.

    Add firmware
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Namen und die Version der Firmware ein.
  3. Geben Sie die Datei an, die die Firmware enthält, indem Sie sie aus dem Dateisystem hochladen, indem Sie eine URL angeben, über die die Firmware abgerufen werden kann, oder indem Sie eine Datei auswählen, die zuvor in der “Administration”-Anwendung hinzugefügt wurde.
  4. Klicken Sie Speichern.

Das Firmware-Objekt wird der Firmware-Liste hinzugefügt.

Analog können Sie eine neue Software zum Software-Repository hinzufügen.

So aktualisieren Sie ein Firmware-/Software-Objekt

  1. Klicken Sie Details auf einer Karte, um diese “umzudrehen” und Details zum Firmware-Objekt anzuzeigen.
  2. Aktualisieren Sie den Namen oder die Beschreibung oder geben Sie eine neue Datei für die Firmware an, indem Sie sie aus dem Dateisystem hochladen oder indem Sie eine Datei auswählen.
  3. Klicken Sie Speichern.

Das Objekt wird aktualisiert.

So laden Sie ein Firmware-/Software-Objekt herunter

  1. Klicken Sie Details auf einer Karte, um diese “umzudrehen” und Details zum Firmware-Objekt anzuzeigen.
  2. Klicken Sie auf das Download-Symbol.

Das Objekt wird in Ihr Dateisystem heruntergeladen.

So installieren Sie Firmware/Software auf einem Gerät

  1. Klicken Sie auf Alle Geräte im Menü Geräte des Navigators und wählen Sie ein Gerät aus der Geräteliste.
  2. Öffnen Sie die Registerkarte Software für das Gerät und klicken Sie Firmware installieren. Siehe dazu auch die Beschreibung der Registerkarte Software unter Gerätedetails.

Info: Um andere Binärcode-Typen in Cumulocity IoT zu speichern, wechseln Sie zur “Administration”-Anwendung.

So installieren Sie Firmware/Software auf mehreren Geräten

Cumulocity IoT bietet die Möglichkeit, Updates von Firmware oder Software für mehrere Geräte gleichzeitig durchzuführen. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

  1. Führen Sie das Update zunächst für ein Gerät aus, um sicherzustellen, dass das Update funktioniert.
  2. Navigieren Sie zu Kommandos und wählen Sie Für alle Gruppenelemente ausführen.
  3. Geben Sie einen Zeitpunkt an, zu dem das Stapelkommando ausgeführt werden soll, und klicken Sie Erstellen.

Der Kommandostatus wird in der Registerkarte Stapelkommandos der ausgewählten Gruppe angezeigt, siehe Stapelkommandos.

So löschen Sie ein Firmware-/Software-Objekt

Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in der jeweiligen Firmware-/Software-Karte und klicken Sie Firmware löschen (bzw. Software löschen).

Das Objekt wird aus der Liste gelöscht.

Konfigurations-Repository

In Cumulocity IoT können Sie Konfigurationsdaten von einem Gerät abrufen oder aus einer Datei laden und diese in einem Konfigurations-Repository speichern und verwalten. Konfigurationsdaten enthalten die Grundeinstellungen und Parameter eines Geräts.

Solche Konfigurationssnapshots sind beispielsweise nützlich, um die gleiche Konfiguration auf mehrere Geräte anzuwenden, wie im Folgenden beschrieben.

Klicken Sie Konfigurations-Repository im Menü Verwaltung des Navigators. Auf der Seite Konfigurations-Repository werden alle verfügbaren Konfigurationen aufgelistet. Jeder Eintrag enthält den Konfigurationsnamen, das Gerät, von welchem die Konfiguration stammt und den Zeitpunkt des Uploads.

Configuration Repository

Um einen Konfigurationssnapshot zu öffnen, klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag. Sie können die Angaben hier bearbeiten. Klicken Sie Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern. Nähere Informationen zu den einzelnen Feldern finden Sie im nächsten Abschnitt.

Configuration Repository

So fügen Sie einen Konfigurationssnapshot aus einer Datei hinzu

  1. Klicken Sie Konfigurationssnapshot hinzufügen rechts in der oberen Menüleiste.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen eindeutigen Namen und eine optionale Beschreibung für die Konfiguration ein.
  3. Geben Sie im Feld Gerätetyp einen Gerätetypen ein. Den Gerätetypen finden Sie in der Registerkarte Info des Zielgeräts.
  4. Geben Sie die Datei mit dem Konfigurationssnapshot an, indem Sie sie aus dem Dateisystem hochladen, indem Sie eine URL angeben, über die der Konfigurationssnapshot abgerufen werden kann, oder indem Sie eine Datei auswählen.
  5. Klicken Sie Konfigurationssnapshot hinzufügen.

Der Snapshot wird dem Konfigurations-Repository hinzugefügt.

Configuration Snapshot Repository

So laden Sie einen Snapshot von einem Gerät

Neben dem Hinzufügen einer Konfiguration aus einer Datei können Sie auch eine Konfiguration hinzufügen, indem Sie diese von einem Gerät abrufen.

Um eine Konfiguration von einem Gerät zu laden, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Navigieren Sie unter Geräte > Alle Geräte zu dem entsprechenden Gerät und wechseln Sie zur Registerkarte Konfiguration.
  2. Klicken Sie Neuen Snapshot vom Gerät laden rechts oben unter Konfigurationssnapshot.

Der geladene Snapshot wird im Konfigurations-Repository im Menü Verwaltung des Navigators angezeigt.

Retrieve Configuration Snapshot

So wenden Sie einen Konfigurationssnapshot auf ein Gerät an

  1. Navigieren Sie zu dem entsprechenden Gerät und wechseln Sie zur Registerkarte Konfiguration.
  2. Wählen Sie unter Konfigurationssnapshot eine Konfiguration aus der Auswahlliste.
  3. Klicken Sie Snapshot an Gerät senden, um den ausgewählten Snapshot an das Gerät zu senden.

Apply new snapshot to a device

So wenden Sie den Konfigurationssnapshot eines Geräts auf ein anderes Gerät an

  1. Navigieren Sie zu dem entsprechenden Gerät und wechseln Sie zur Registerkarte Konfiguration.
  2. Klicken Sie Neuen Snapshot vom Gerät laden rechts oben unter Konfigurationssnapshot.
  3. Navigieren Sie zu dem anderen Gerät und wechseln Sie zur Registerkarte Konfiguration.
  4. Wählen Sie unter Konfigurationssnapshot die neue Konfiguration aus der Auswahlliste und klicken Sie Snapshot an Gerät senden.

Info: Wenn Sie einen Konfigurationssnapshot von einem Gerät auf ein anderes anwenden, enthält die Konfiguration möglicherweise gerätespezifische Daten.

Verwalten von Gerätezugangsdaten

Die Registerkarte Gerätezugangsdaten listet alle Zugangsdaten auf, die für Ihre verbundenen Geräte erstellt wurden. Jedes Gerät, das registriert wurde, wird hier mit der Namenskonvention “device_<id>” angezeigt.

Device credentials

So verwalten Sie Berechtigungen für ein Gerät

  1. Klicken Sie auf den Pfeil in der Spalte Globale Rollen, um eine Liste mit globalen Rollen anzuzeigen.
  2. Zum Zuweisen oder Entfernen von Berechtigungen für ein einzelnes Gerät aktivieren bzw. deaktivieren Sie die jeweiligen Rollen.
  3. Klicken Sie Anwenden.

Die Rollen für die Geräte werden entsprechend aktualisiert.

So bearbeiten Sie Gerätezugangsdaten

  1. Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts neben einem Gerätezugangsdaten-Eintrag und anschließend auf Bearbeiten, um die Gerätedetails zu öffnen.

  2. In der Detail-Seite können Sie ein Gerät deaktivieren/aktivieren, indem Sie auf den Umschalter Aktiv klicken, das Passwort für ein Gerät ändern oder in der Liste Globale Rollen Berechtigungen zuweisen oder entfernen.

    Device credentials details

  3. Klicken Sie Speichern.

Die Gerätezugangsdaten werden entsprechend aktualisiert.

So deaktivieren Sie Gerätezugangsdaten

Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts neben dem Gerätezugangsdaten-Eintrag und anschließend auf Abschalten.

Die Gerätezugangsdaten werden vorübergehend deaktiviert.

So löschen Sie Gerätezugangsdaten

Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts neben dem Gerätezugangsdaten-Eintrag und anschließend auf Löschen.

Die Gerätezugangsdaten werden dauerhaft gelöscht.

Das Löschen von Gerätezugangsdaten kann erforderlich sein, wenn Sie ein Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt haben. In diesem Fall verliert das Gerät häufig seine zugewiesenen Zugangsdaten. Löschen Sie diese und fahren Sie mit dem normalen Registrierungsprozess fort, um das Gerät erneut zu registrieren.

Verwenden von SmartREST-Templates

Einführung

Bei den SmartREST-Templates handelt es sich um eine Sammlung von Anfrage- und Antwort-Templates, die verwendet werden, um CSV-Daten und Cumulocity IoT Rest API-Aufrufe zu konvertieren. Sie können SmartREST-Templates etwa verwenden, um einfach Geräte zur Plattform hinzuzufügen anstatt jedesmal manuell eine Anfrage zu schreiben.

Um die Geräteintegration zu vereinfachen, stellt Cumulocity IoT auch statische Templates bereit, so dass Sie keine eigenen Templates erstellen müssen. Diese Templates konzentrieren sich jedoch nur auf häufig verwendete Nachrichten für die Geräteverwaltung. Weitere Informationen zu statischen Templates finden Sie im Device SDK Guide.

Öffnen Sie die Seite SmartREST-Template im Menü Gerätetypen des Navigators.

template view

Für jedes Template werden folgende Informationen bereitgestellt:

SmartREST-Templates können auf zweierlei Weise hinzugefügt werden:

So importieren Sie ein vorhandenes SmartREST-Template

  1. Klicken Sie Import rechts in der oberen Menüleiste.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog eine Datei zum Hochladen von Ihrem Computer.
  3. Geben Sie einen Namen und eine eindeutige ID für das Template ein (beide Eingaben sind erforderlich).
  4. Klicken Sie Importieren, um das Template zu importieren.

So erstellen Sie ein neues SmartREST-Template

  1. Klicken Sie Neues Template rechts in der oberen Menüleiste.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Namen und eine eindeutige ID für das Template ein (beide Eingaben sind erforderlich).
  3. Klicken Sie Weiter, um Nachrichten oder Antworten hinzuzufügen.

So fügen Sie eine Nachricht hinzu

Das Nachrichten-Template enthält alle erforderlichen Informationen, um eine SmartREST-Anfrage in einen entsprechenden Rest API-Aufruf zu konvertieren, der dann zur Plattform gesendet wird.

  1. Um eine neue Nachricht zu einem Template hinzuzufügen, navigieren Sie zur Registerkarte Nachrichten im entsprechenden Template und klicken Sie Nachricht hinzufügen.

  2. Füllen Sie die folgenden Felder aus:

    Feld Beschreibung
    Message-ID Integer-Wert, der zur Identifizierung der Nachricht verwendet wird. Dieser Wert muss eindeutig für alle Nachricht- und Antwort-Templates sein.
    Name Name für die Nachricht. Erforderlich.
    Ziel-REST API REST API für das Ziel. Auswahlliste. Verfügbare Werte: ALARM, EREIGNIS, KOMMANDO, MESSWERT, STAMMDATEN.
    Methode Anfragemethode. Verfügbare Werte POST, PUT, GET, abhängig von der ausgewählten Ziel-REST API.
    Erwartet Antwortnachricht Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn Sie die Ergebnisse der Anfrage mit Antwort-Templates verarbeiten möchten.
    Integrierte REST API-Felder Diese Felder sind optional und variieren je nach ausgewählter Ziel-REST API. Wenn kein Wert bereitgestellt wird, kann das Gerät diesen setzen, sobald die eigentliche Nachricht gesendet wird.
    Benutzerdefinierte REST API-Felder Durch Klicken von Feld hinzufügen, können zusätzliche eigene Felder hinzugefügt werden. Geben Sie den API-Schlüssel ein und wählen Sie den gewünschten Datentypen.

    Add message

    Unter Vorschau können Sie eine Vorschau Ihrer Anfragenachricht sehen.

  3. Klicken Sie Speichern.

Die Nachricht wird dem SmartREST-Template hinzugefügt.

So löschen Sie eine Nachricht

Um eine Nachricht zu löschen, öffnen Sie diese und klicken Sie unten Löschen.

Die Nachricht wird aus dem SmartREST-Template gelöscht.

So fügen Sie eine Antwort hinzu

Ein Antwort-Template enthält alle erforderlichen Informationen, um Datenwerte aus einer Antwort der Plattform auf eine REST API-Anfrage zu extrahieren, die dann an den Client im CSV-Datenformat gesendet werden.

  1. Um eine neue Antwort hinzuzufügen, navigieren Sie zur Registerkarte Antworten im entsprechenden Template und klicken Sie Antwort hinzufügen.

  2. Füllen Sie die folgenden Felder aus:

    Feld Beschreibung
    Antwort-ID Eindeutiger Integer-Wert zur Identifizierung der Antwort.
    Name Name für die Antwort. Erforderlich.
    Basis-Pattern Basis-Pattern für die Antwort.
    Bedingung Bedingungswert der Antwort.
    Pattern Mindestens ein Pattern ist erforderlich. Klicken Sie Pattern hinzufügen und geben Sie einen Pattern-Wert an.

    Add template response

  3. Klicken Sie Speichern.

Die Antwort wird dem SmartREST-Template hinzugefügt.

So löschen Sie eine Antwort

Um eine Antwort zu löschen, öffnen Sie diese und klicken Sie unten Löschen.

So bearbeiten Sie ein SmartREST-Template

Klicken Sie entweder auf das gewünschte Template oder klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben neben der entsprechenden Template-Karte und anschließend auf Bearbeiten.

Klicken Sie nach der Bearbeitung des Templates auf Speichern, um Ihre Einstellungen zu speichern.

So löschen Sie ein SmartREST-Template

Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in der entsprechenden Template-Karte und anschließend auf Löschen.

So exportieren Sie ein SmartREST-Template

Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in der entsprechenden Template-Karte und anschließend auf Exportieren.

Das Template wird automatisch in Ihr Dateisystem heruntergeladen.

Um ein SmartREST-Template als CSV-Datei herunterzuladen, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie das Template, das Sie exportieren möchten, und wählen Sie die Registerkarte CSV-Vorschau.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog die bevorzugten Optionen für Feldtrennzeichen, Dezimaltrennzeichen und Zeichensatz.
  3. Klicken Sie in der Registerkarte CSV-Vorschau, die zusätzliche Informationen zu Nachrichten und Antworten enthält, In die Zwischenablage kopieren.

CSV preview tab

Das SmartREST-Template wird in die CSV-Datei exportiert.

Verwenden von Simulatoren

Mit dem Simulator in Cumulocity IoT können alle Aspekte von IoT-Geräten simuliert werden, wie:

Allgemeines zu Simulatoren

Mit dem Simulator können Sie “künstliche” Geräte erstellen, die den gleichen Grad an Funktionalität aufweisen, wie verbundene Hardwaregeräte.

Ein Simulator verwendet eine Play-Liste, um Nachrichten zu simulieren, die das Gerät an die Cumulocity IoT-Plattform sendet. Eine Play-Liste ist eine Reihe von Anweisungen, die der Simulator nacheinander ausführt. Wenn die letzte Anweisung erreicht ist, beginnt der Simulator wieder von vorne.

Eine Anweisung kann entweder eine Nachricht senden (Messwerte, Alarme, Ereignisse und Stammdaten) oder eine bestimmte Zeit warten.

Eine Nachricht wird durch Auswählen eines Nachricht-Templates (z. B. Senden einer Temperatur) und Bereitstellen des entsprechenden Werts (z. B. 23,0 Grad) definiert. Es gibt viele vordefinierte Nachricht-Templates, etwa für das Senden eines Messwerts oder das Erstellen oder Aufheben eines Alarms. Diese Templates basieren auf statischen MQTT-Templates. Darüber hinaus können mit dem SmartREST-Template-Editor eigene Nachricht-Templates erstellt werden.

So zeigen Sie Simulatoren an

Klicken Sie Simulatoren im Menü Geräte des Navigators, um die Seite Simulatoren zu öffnen.

Simulator page

Alle Simulatoren, auf die Sie zugreifen können, werden hier angezeigt.

So erstellen Sie einen Simulator

  1. Klicken Sie Simulator hinzufügen rechts in der oberen Menüleiste.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog aus der Auswahlliste im Feld Voreinstellungen einen Simulatortypen. Wählen Sie “Leerer Simulator”, um einen eigenen Simulator zu erstellen.
  3. Geben Sie einen Namen für den Simulator ein.
  4. Wählen Sie die Anzahl der Instanzen für diesen Simulator (bis zu zehn).
  5. Klicken Sie Erstellen.

Create simulator

Der Simulator wird erstellt und der Liste hinzugefügt.

So bearbeiten Sie einen Simulator

  1. Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in einer Simulatorkarte und anschließend auf Bearbeiten oder klicken Sie einfach auf die Simulatorkarte.
  2. Nehmen Sie im darauf folgenden Dialog die gewünschten Änderungen vor.
  3. Klicken Sie Speichern, um Ihre Änderungen anzuwenden.

So duplizieren Sie einen Simulator

  1. Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in der Simulatorkarte und anschließend auf Duplizieren.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog einen Namen für den neuen Simulator ein.
  3. Klicken Sie Duplizieren.

Der neue Simulator wird der Liste hinzugefügt.

So löschen Sie einen Simulator

  1. Klicken Sie auf das Menüsymbol rechts oben in der Simulatorkarte und anschließend auf Löschen.
  2. Bestätigen Sie das Löschen des Simulators im darauf folgenden Dialog.
  3. Klicken Sie Speichern.

Der Simulator wird aus der Liste gelöscht.

Anweisungen

Für jeden Simulator können Sie Anweisungen erstellen, die angeben, was der Simulator tun soll. Anweisungen sind einzelne Aufgaben, die einer Play-Liste hinzugefügt und vom Simulator nacheinander ausführt werden.

Anweisungen können auf der Registerkarte Anweisungen eines Simulators angezeigt und bearbeitet werden.

Add Instructions

Beispiele

Die Simulator-Voreinstellungen enthalten bereits Beispielanweisungen. Beispielsweise enthält der Simulator “Temperaturmesswerte” Anweisungen für die Schritte “Messwert erstellen” und “Warten”, siehe Abbildung oben.

Der Bereich auf der rechten Seite ändert sich entsprechend des ausgewählten Anweisungstyps.

Fragment

Die Messwertanweisungen beziehen sich auf ein Fragment. Fragmente werden verwendet, um die Kapazitäten von Objekten zu bestimmen. Nähere Informationen zu Fragmenten finden Sie in der Sensor Library im Reference Guide.

Die Anweisung “Warten” erfordert einen einzelnen Wert für die Dauer des Wartens in Sekunden.

Sleep

So fügen Sie eine Anweisung hinzu

  1. Klicken Sie Anweisung hinzufügen, um dem Simulator eine neue Anweisung hinzuzufügen.
  2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog eine Nachricht aus der Auswahlliste.
  3. Legen Sie je nach Typ der Nachricht die erforderlichen Parameter fest.
  4. Klicken Sie Speichern.

Die neue Anweisung wird dem Simulator hinzugefügt.

So fügen Sie eine Wartezeit hinzu

  1. Klicken Sie Wartezeit hinzufügen, um dem Simulator eine neue Warteanweisung hinzuzufügen.
  2. Legen Sie im darauf folgenden Dialog die Dauer fest.
  3. Klicken Sie Speichern.

Die neue Warteanweisung wird dem Simulator hinzugefügt.

So löschen Sie eine Anweisung

Bewegen Sie den Mauszeiger über die Anweisung oder die Wartezeit, die Sie entfernen möchten, und klicken Sie auf das Löschen-Symbol.

Die Anweisung wird aus dem Simulator entfernt.

Unterstützte Kommandos

In der Registerkarte Unterstützte Kommandos eines Simulators finden Sie spezielle Kommandos, etwa für Konfigurationen oder für Software-/Firmware-Updates.

Supported operations

Klicken Sie auf den Umschalter, um das jeweilige Kommando ein- oder auszuschalten.

So fügen Sie ein benutzerdefiniertes Kommando hinzu

  1. Klicken Sie Eigenes Kommando hinzufügen, um ein eigenes Kommando festzulegen.
  2. Geben Sie im darauf folgenden Dialog den Typ des benutzerdefinierten Kommandos an, der vom Simulator unterstützt werden soll.
  3. Klicken Sie Hinzufügen.

Das benutzerdefinierte Kommando wird der Kommandoliste hinzugefügt.

Alarme für den Simulator

Die Registerkarte Alarme eines Simulators zeigt Alarme an, die den Simulator selbst und nicht das simulierte Gerät betreffen, d. h. Alarme für den Fall, dass der Simulator nicht korrekt arbeitet. Informationen zu Alarmen finden Sie unter Verwenden von Alarmen.

Alarms